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Schritt 1 von 8
Ihre Fußbodenheizung – Schritt für Schritt geplant
Sie müssen kein Heizungsfachmann sein. Wir führen Sie durch alle Entscheidungen und erklären
unterwegs, warum sie wichtig sind. Am Ende erhalten Sie eine Materialliste, die Sie als PDF
mitnehmen oder direkt als Anfrage an uns senden können.
Kurz erklärt: Eine Fußbodenheizung hat dünne Rohre, die im Fußboden liegen und von warmem
Wasser durchflossen werden. Der Boden selbst wird dadurch zur Heizfläche – die Wärme steigt
gleichmäßig von unten nach oben auf, ganz ohne klassische Heizkörper an der Wand. Wie eng die
Rohre verlegt werden (der sogenannte Verlegeabstand) und wie warm das Wasser sein muss
(Vorlauftemperatur), hängt davon ab, wie gut Ihr Gebäude gedämmt ist und welche Heizquelle
Sie nutzen – je neuer und besser gedämmt, desto weniger Wärme wird gebraucht. Genau das berechnen
wir gleich gemeinsam, Raum für Raum.
System & Rohr: Welches Verlegesystem passt zu Ihrem Bauvorhaben?
Geschosse & Räume: Flächen und Aufbauhöhen eintragen
Auslegung: Wir berechnen Rohrlängen, Kreise und Verteiler
Materialliste: Alles, was Sie brauchen, in einer Übersicht
Kontakt: Erst ganz am Ende, nur wenn Sie ein Angebot möchten
Wichtiger Hinweis: Dieses Tool liefert eine überschlägige Planung auf Basis Ihrer
Angaben – Fehler bei der Eingabe (z.B. falsche Maße oder übersehene Besonderheiten des Gebäudes)
können passieren und wirken sich direkt auf das Ergebnis aus. Es ersetzt keine detaillierte
Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb. Wir empfehlen ausdrücklich, die fertige Planung vor der
Bestellung noch einmal von einem Techniker prüfen zu lassen – sprechen Sie uns dazu gerne an.
Bereits eine Planung erstellt?
Projektnummer eingeben, um eine gespeicherte Planung wieder zu öffnen und zu prüfen oder anzupassen.
Schritt 2 von 8
Welches System passt zu Ihnen?
Vier Angaben genügen – daraus leiten wir Vorlauftemperatur und Verlegeabstand ab.
Ihr Wärmeerzeuger ist das Gerät, das Ihr Heizungswasser erwärmt (z.B. im Keller oder Technikraum).
Wärmepumpen arbeiten am wirtschaftlichsten mit niedriger Vorlauftemperatur – das erreicht man
durch einen engeren Verlegeabstand der Rohre. Gas- und Ölheizungen erlauben etwas höhere
Temperaturen, wodurch die Rohre etwas weiter auseinander liegen können. Falls Sie unsicher sind,
welchen Wärmeerzeuger Sie haben oder bekommen werden: ein Blick auf das Gerät selbst oder Rückfrage
beim Heizungsbauer hilft meist weiter.
Neuere Gebäude sind in der Regel besser gedämmt und verlieren weniger Wärme über Wände, Dach und
Fenster – sie brauchen deshalb weniger Heizleistung pro Quadratmeter Fußboden. Das beeinflusst
direkt, wie eng die Heizrohre verlegt werden müssen, um den Raum ausreichend warm zu bekommen. Falls
Ihr Gebäude nachträglich gedämmt wurde (z.B. neue Fenster, Fassadendämmung), wählen Sie am besten
den Baujahr-Zeitraum, der dem heutigen, tatsächlichen Dämmzustand am nächsten kommt.
Das Verlegesystem bestimmt, wie die Heizrohre im Boden befestigt werden und wie hoch der
Fußbodenaufbau dadurch insgesamt wird.
Tacker: Die Rohre werden auf eine Dämmplatte getackert (angeheftet) und anschließend mit
Estrich übergossen. Klassisches, bewährtes System für den Neubau, mittlere Aufbauhöhe (meist
7–9 cm), gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Noppenplatte: Die Rohre werden einfach in vorgeformte Noppen eingedrückt, kein Tackern nötig
– dadurch etwas schneller verlegt und die Rohre liegen sehr sicher fest. Ebenfalls mit Estrich
überzogen, ähnliche Aufbauhöhe wie Tacker. Trockenestrich: Kommt ohne nassen Estrich aus – vorgefertigte Platten mit Rillen
nehmen die Rohre auf, Wärmeleitbleche verteilen die Wärme, und trockene Platten bilden den Abschluss
statt flüssigem Estrich. Geringste Aufbauhöhe (oft ab ca. 4,5 cm), keine Trocknungszeit, sofort
begehbar – ideal für Renovierungen, Altbau oder Holzbalkendecken mit begrenzter Tragfähigkeit.
Achtung: Trockenestrich braucht einen ebenen, tragfähigen Untergrund; ist dieser nicht
gegeben, kann zusätzlicher Aufwand (z.B. eine Ausgleichsschicht) nötig werden – lassen Sie das im
Zweifel von einem Techniker vor Ort prüfen.
Der Rohrdurchmesser bestimmt, wie viel Wasser pro Zeiteinheit durch das Rohr fließen kann und damit,
wie viel Wärme ein einzelner Heizkreis transportiert. Für die meisten Wohnräume mit normalen
Raumgrößen reicht ein Standardrohr (14 oder 16 mm) völlig aus. Bei sehr großen oder besonders
langen Räumen (lange Heizkreise) empfiehlt sich ein größerer Durchmesser, damit der
Strömungswiderstand nicht zu hoch wird. Falls Sie unsicher sind: Der Konfigurator schlägt anhand
Ihrer Raumgrößen automatisch sinnvolle Heizkreis-Aufteilungen vor – Sie müssen die Physik dahinter
nicht selbst durchrechnen.
Schritt 3 von 8
Geschosse anlegen
Ein Geschoss ist z.B. „Erdgeschoss" oder „Obergeschoss". Die Schichtdicken müssen zusammen die Gesamt-Aufbauhöhe ergeben.
Woher bekomme ich die Maße? Die Gesamt-Aufbauhöhe steht oft im Bauplan (Rohbodenoberkante bis fertige Oberkante) –
alternativ direkt mit einem Zollstock messen. Estrichdicke und Plattendicke stehen meist im Angebot Ihres Handwerkers
oder auf der Verpackung der Systemplatten. Nicht sicher? Einfach den besten Schätzwert eintragen – wir prüfen die
finale Planung ohnehin noch einmal mit Ihnen.
Wichtig: Diese Angaben sind entscheidend für die spätere Bestellmenge. Bei Unsicherheit
empfehlen wir, die Maße vor der endgültigen Bestellung nochmal von einem Techniker vor Ort prüfen zu lassen –
besonders bei ungewöhnlichen Bodenaufbauten oder Altbauten.
Schritt 4 von 8
Räume hinzufügen
Tragen Sie jeden Raum einzeln ein. Sie können jederzeit bearbeiten oder löschen. Sobald alle Räume erfasst sind, berechnen wir daraus die Rohrlängen und Heizkreise.
Grundriss hochladen (optional)
Ein Grundriss pro Geschoss. Räume UND Geschossname werden erkannt, sofern auf dem Plan
eingedruckt. Existiert das erkannte Geschoss bei Ihnen bereits, wird es automatisch ausgewählt –
sonst müssen Sie es selbst wählen oder zuerst anlegen. Bei mehreren Geschossen: Datei hochladen,
analysieren, Räume übernehmen, Geschoss wechseln, nächste Datei hochladen, wieder analysieren –
so oft wiederholen, wie Sie Geschosse haben.
Grundriss (PDF oder Foto) hochladen – wir erkennen die Räume automatisch, Sie prüfen und
bestätigen danach jeden Raum einzeln.
⚠️ Wichtig: Funktioniert nur, wenn auf Ihrem Grundriss die m²-Zahl jedes Raums eingedruckt ist.
Hier sehen Sie zunächst das Wichtigste auf einen Blick – die technischen Details finden Sie zum Aufklappen darunter.
Auf dieser Seite fassen wir zusammen, was aus Ihren Eingaben berechnet wurde: Wie viele Heizkreise
(Rohrschleifen) pro Geschoss nötig sind, wie lang das Rohr insgesamt sein muss, und welcher Verteiler
(die Verteilerstation, an der alle Heizkreise zusammenlaufen) dafür passt. Unter "Technische Details"
sehen Sie die Berechnung raumgenau, falls Sie das interessiert oder prüfen möchten.
Technische Details je Raum anzeigen
Schritt 6 von 8
Werkzeuge & Zusatzprodukte
Optional – wählen Sie aus, was Sie zusätzlich zur Grundausstattung benötigen.
Schritt 7 von 8
Ihre Materialliste
Alles, was Sie für Ihre Fußbodenheizung benötigen, in einer Übersicht.
So funktioniert diese Liste: Bei manchen Positionen (z.B. Heizrohr, Raumthermostat, Stellantrieb) steht ein
"Ändern"-Button – damit wählen Sie zwischen mehreren passenden Produktvarianten. Preise
stammen live aus unserem Shop und können sich seither leicht geändert haben.
✎ Tipp: Die Mengen-Spalte (mit orangem Rahmen) können Sie direkt anklicken und anpassen –
z.B. um Reserve für Verschnitt einzuplanen. Preise rechnen sich automatisch neu.
Wichtig, bevor Sie bestellen: Diese Liste basiert auf Ihren eigenen Eingaben und einer überschlägigen
Berechnung – Fehler bei den Maßen oder Besonderheiten Ihres Gebäudes können sich auf Mengen und Auswahl
auswirken. Wir empfehlen, die Materialliste vor der endgültigen Bestellung von einem Techniker prüfen zu lassen.
Pos
Gruppe
ArtNr
Artikel
Menge
Einzelpreis
Gesamtpreis
Schritt 8 von 8
Fast geschafft
Ihre Planung ist fertig. Wenn Sie möchten, senden wir Ihnen ein persönliches Angebot – dafür brauchen wir nur ein paar Kontaktdaten. Sie können die Materialliste aber auch ganz ohne Angabe als PDF herunterladen.
Letzter Hinweis: Wir schauen uns Ihre Anfrage persönlich an und melden uns, falls uns bei den
Angaben etwas auffällt. Trotzdem gilt: Eine kurze Prüfung durch einen Techniker vor der Bestellung
gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit, besonders bei komplexeren Grundrissen oder Altbauten.
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Ihre Planung ist fertig, !
Projektnummer:
Haben Sie oben Ihre Kontaktdaten angegeben, wurde Ihre Anfrage soeben automatisch an uns gesendet.
Falls nicht (oder falls der Versand fehlgeschlagen ist): Laden Sie die Projektdatei herunter und
senden Sie sie einfach an
info@haustechnikdirekt.de – oder rufen Sie uns an.